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  • »Theodor Kreutz« ist der Autor dieses Themas

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1

Montag, 16. Juli 2007, 20:46

Der Erlkönig - Der wahre Hintergrund

Neulich bei Wikipedia entdeckt:

Zitat

Entstehungsgeschichte
Der Stoff der Ballade stammt aus dem Dänischen, dort heißt der Erlkönig Ellerkonge, also Elfenkönig. Die Ballade wurde ursprünglich von Johann Gottfried Herder übersetzt. Dabei entstand der Begriff "Erlkönig" aus der falschen Übersetzung des Wortes Eller als "Erle" das er dann mit "König" kombinierte. Goethe schuf die Ballade als Einlage zu dem Singspiel Die Fischerin. Dabei singt die Darstellerin die Ballade bei der Arbeit.


Ok, Göthe hat seine Quellen nicht kontrolliert und sich auf Herden verlassen, der aus einem Elfen eine Erle macht. Naja, kann schonmal passieren eine Sagengestalt mit einem Baum zu verwechseln, woraus sich dann eine Verwandtschaft zu den guten Baumhirten und den bösen Waldschraten erklären würde...

Zitat

Aberglaube und Etymologie
Der Begriff "Erlkönig" kommt aus dem Dänischen und bedeutet ursprünglich "Elfenkönig". Elfen sind magische Wesen der Mythologie, die eine ganz besondere Anziehungskraft auf Menschen ausüben sollen. Das Wort "Elfe" stammt aus der Dichtung des 18. Jh. und wurde aus dem engl. "elf" (aengl. "ælf") entlehnt, womit eher so etwas wie "Zwerg" gemeint war. "Elbe" stellt wiederum eine singularisierte Form des Plurals von ahd. "alb" bzw. mhd. "alp" dar, was schon im Mittelalter die Bezeichnung für den Nachtmahr war, der die Schlafenden drückt (vgl. Albtraum). Entsprechend interpretiert Goethe den Erlkönig: als albtraumartigen Fiebertraum des Aberglaubens.
Erlen, die ähnlich wie die Weiden in Sumpf- und Moorlandschaften beheimatet sind, haben die Menschen seit vielen Jahrhunderten in Angst versetzt. In ihnen wurden verschiedene Geister wie Nebelfrauen, Erlenfrauen, Irrlichter , Hexen und eben Erlkönige vermutet, was die Landbevölkerung einschüchterte. Wenn Erlenholz geschlagen wird, läuft es an den Schnittstellen blutrot an. Möglicherweise hat dies dazu geführt, dass die oben geschilderte Falschübersetzung so plausibel erscheint und sich so hartnäckig hält (ein Sprichwort sagt: "Erlenholz und rotes Haar sind aus gutem Grunde rar.").


Nun wird es interessant, denn nach der Meinung des Autors sind also Elfen nicht nur (bedingt durch den Übersetzungsfehler von Herden) mit Bäumen verwandt, sondern auch noch mit den Zwergen? Dazu dann noch die Anmerkung, dass Elben von Alb kommt. Somit wären dann die Elfen in Wahrheit Albtraumzwerge??? WTF ...

~


Der Erlkönig damals und heute

Zitat

Vertonungen
Der Text wurde sehr schnell beliebt und häufig in Musik gesetzt.
Insbesondere die Vertonung von Franz Schubert wird heute oft gesungen. Ironischerweise versuchte Schubert diese Vertonung Goethe zu widmen, er sie jedoch unkommentiert zurücksenden ließ. Der Erlkönig ist das erste gedruckte Werk Schuberts und hat daher die Opuszahl 1. Von Ludwig van Beethoven existieren einige Skizzen zu einer Vertonung, die um 1795 entstanden sein dürften und im Werkverzeichnis von Kinsky/Halm "Werke ohne Opus-Zahl" (WoO) die Nummer 131 tragen. Bekannt ist auch die Vertonung von Carl Loewe. Auch dieser versuchte, damit Goethes Gunst zu erlangen und beabsichtigte, sie bei einem Besuch - dem einzigen Zusammentreffen der beiden - persönlich vorzutragen. Da es aber in Goethes Haus kein Klavier gab, scheiterte dieses Vorhaben. Loewe lieferte mit der Ballade Herr Oluf auch eine eigene Variante des Stoffes, in der die Titelfigur dem Fluch der zurückgewisesenen Tochter des Erlkönigs zum Opfer fällt. Auch später war das Gedicht häufig Vorlage für verschiedene Vertonungen bis in die heutige Zeit. So erschien etwa eine Version des Gedichts von Achim Reichel 2002 auf der CD Wilder Wassermann. Auch die Neue-Deutsche-Härte Band Rammstein hat eine Adaption namens Dalai Lama zum Erlkönig geschrieben. [...] Im Jahr 2000 vertonte der Schweizer Schauspieler Daniel Bill den Erlkönig als Rock-Version auf der CD "Scream in the night".


1. Schubert ist wohl doch nicht so gut angekommen in seiner Zeit, wenn Goethe ihn nicht haben wollte.
2. Loewe hatte PP. Selber Schuld, wenn man sein Klavier nicht immer dabei hat. Sowas kann man doch nicht auch noch von Goethe erwarten!
3. Wir haben gerade festgestellt, dass der Erlkönig ein Zwerg in albtraumhafter Gestalt ist. Dies ist also von der Ähnlichkeit mit dem Dalai Lama gleichzusetzen (???), der es außerdem zum Rockstar gebracht hat. Keine weiteren Fragen Euer Ehren ...
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2

Montag, 16. Juli 2007, 20:55

:wall:

mehr sag ich dazu nicht.

  • »Cran Akbar« wurde gesperrt

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3

Montag, 16. Juli 2007, 21:05

:dito:


*kopf vor wand haut*

mit kopf-vor-die-wand-hauen verbraucht man 147kcal pro stunde^^

4

Montag, 16. Juli 2007, 22:03

Zitat

Original von Cran Akbar

mit kopf-vor-die-wand-hauen verbraucht man 147kcal pro stunde^^


lol

:wall: :wall: :wall: :wall:
Ich hoffe mein Schaden hat kein Hirn genommen.
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"Erinnerungen sind das Land,aus dem wir nicht vertrieben werden können."



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5

Montag, 16. Juli 2007, 22:10

bist du auf diät? dann musste aber noch fester haun ^^

6

Montag, 16. Juli 2007, 22:11

tja was tut man nicht alles um schlank zu bleiben ^^
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Zorro9

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7

Montag, 16. Juli 2007, 23:01

Zitat

Original von Cran Akbar
mit kopf-vor-die-wand-hauen verbraucht man 147kcal pro stunde^^


vllt sollte ich das mal versuchen, um meine 5 Kilo übergewicht loszuwerden...obwohl, ich glaub, ich bleib beim einfachen Headbanging...da mach ich mir wenigstens nur die wirbelsäule und nicht mein sowieso schon krankes Hirn mit kaputt xD
Menschlichen Wesen fehlt sowohl das visuelle als auch psychologische Fassungsvermögen der wahrhaft ehrfurchteinflößenden Schreibung des Spams standzuhalten.
Solltest du sie lesen, dann würde dein Verstand zusammenbrechen und dein Herz in der Brust zerreißen (wir haben 5 Admins verbraucht bevor wir das raus hatten).


:borg: